Energieberatung für Nichtwohngebäude nach DIN V 18599
Welche Maßnahmen senken den Verbrauch, ohne den Gebäudebetrieb zu beeinträchtigen?

Büros, Gewerbeobjekte, Bildungseinrichtungen, Verkaufsstätten und andere Nichtwohngebäude lassen sich nicht wie ein Einfamilienhaus bewerten. Nutzung, Betriebszeiten, Zonierung, Beleuchtung, Lüftung, Kühlung, Warmwasser und technische Anlagen beeinflussen den Energiebedarf gleichzeitig.
BBP Engineering erstellt Energieberatungen und Sanierungskonzepte für Nichtwohngebäude auf Grundlage der DIN V 18599. Gebäudehülle, Anlagentechnik, Nutzung, Förderung und Umsetzung werden zusammen betrachtet. Das BAFA fördert im EBN-Modul 2 Beratungen für Nichtwohngebäude, die Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbeziehen.
Fachlich geprüft und aktualisiert: Juli 2026
Typische Ausgangssituationen
Nutzung und Technik sind komplex
Zonierung, Betriebszeiten, Lüftung, Kühlung, Beleuchtung und Wärmeversorgung beeinflussen den Energiebedarf gleichzeitig.
Einzelmaßnahmen werden isoliert betrachtet
Eine rechnerisch gute Maßnahme kann im Betrieb unpraktisch sein oder ungünstige Wechselwirkungen mit anderen Systemen verursachen.
Förderung und Nachweise sind offen
Vor einer Investition muss geklärt werden, welche Berechnungen, technischen Anforderungen und Dokumentationen erforderlich sind.
Geeignete Gebäude
Die Leistung eignet sich unter anderem für:
- Bürogebäude
- Gewerbe- und Produktionsimmobilien
- Verkaufsstätten
- Werkstätten
- Hotels und Beherbergungsbetriebe
- Bildungs- und Verwaltungsgebäude
- soziale Einrichtungen
- gemischt genutzte Immobilien
- kommunale Gebäude
- größere technische Liegenschaften.
Was wird untersucht?
Nutzung und Zonierung
Unterschiedliche Nutzungsbereiche werden entsprechend ihrer Betriebszeiten, Temperaturen, internen Lasten und technischen Versorgung betrachtet.
Gebäudehülle
Außenwände, Dach, Fenster, Bodenflächen, Wärmebrücken und Luftdichtheit werden energetisch eingeordnet.
Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik
Wärmeerzeugung, Wärmeverteilung, Kühlung, Lüftung, Regelung, Warmwasser und mögliche Systemwechsel werden untersucht.
Beleuchtung und elektrische Verbraucher
Beleuchtung, Steuerung, Betriebszeiten und wesentliche nutzungsbezogene Verbraucher können in die Bewertung einbezogen werden.
Varianten und Maßnahmenpakete
Einzelmaßnahmen werden nicht isoliert betrachtet. Wir untersuchen, welche Kombinationen technisch und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Förderung und Nachweise
Mögliche Förderwege und der dafür erforderliche technische Nachweisbedarf werden projektbezogen eingeordnet.
Ihr Ergebnis
Je nach Aufgabenstellung erhalten Sie:
- energetisches Gebäudemodell
- Darstellung des Ist-Zustands
- Aufteilung wesentlicher Energiebedarfe
- Sanierungsvarianten
- technische Maßnahmenbeschreibung
- Energie- und Kosteneinsparungen
- Investitions- und Wirtschaftlichkeitseinordnung
- Förderhinweise
- Maßnahmenreihenfolge
- Empfehlung der nächsten Planungs- und Umsetzungsschritte.
DIN V 18599 ist kein Selbstzweck
Die Berechnung liefert ein einheitliches Verfahren zur energetischen Bewertung. Der wirtschaftliche Nutzen entsteht jedoch erst durch die richtige Interpretation.
Eine rechnerisch gute Maßnahme kann im Betrieb unpraktisch sein. Eine förderfähige Variante kann hohe Folgekosten verursachen. Eine technisch sinnvolle Lösung kann an Nutzungszeiten, Platzbedarf oder Prozessanforderungen scheitern.
Deshalb verbinden wir Berechnung und praktische Gebäudebewertung.
Ablauf
1. Aufgabe und Gebäude abgrenzen
Nutzung, Zonen, technische Systeme, Sanierungsziele und Förderfragen werden festgelegt.
2. Modell und Bestand bewerten
Gebäudehülle, Anlagentechnik, Nutzung und Energiebedarfe werden aufgenommen und bilanziert.
3. Varianten entwickeln
Maßnahmenpakete werden technisch, energetisch und wirtschaftlich miteinander verglichen.
4. Strategie übergeben
Sie erhalten Ergebnisse, Maßnahmenreihenfolge, Förderhinweise und Empfehlungen für Planung und Umsetzung.
Abgrenzung der Leistung
Die DIN-V-18599-Beratung ist keine Ausführungsplanung. Sie bewertet Varianten und schafft die Grundlage, um geeignete Maßnahmen anschließend technisch zu planen und umzusetzen.
WARUM WIR
Warum BBP Engineering

Persönlich verantwortlich für die technische Qualität
Persönlich verantwortlich für die technische Qualität
Bei komplexen Bau- und Sanierungsprojekten reicht es nicht, einzelne Berechnungen oder Förderanforderungen getrennt zu betrachten. Entscheidend ist, welche Folgen eine Maßnahme für Gebäudetechnik, Baukonstruktion, Nachweise, Kosten und spätere Umsetzung hat.
Genau darauf richte ich die Arbeit von BBP Engineering aus: Ich prüfe Zusammenhänge, mache technische Risiken sichtbar und entwickle daraus eine belastbare Vorgehensweise für Ihr Projekt.
Dmitri Berdnikow, M.Eng.
Geschäftsführer BBP Engineering GmbH
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Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Energieaudit und DIN-V-18599-Beratung?
Das Energieaudit betrachtet Energieeinsatz und Verbrauch eines Unternehmens oder Systems. Die DIN-V-18599-Beratung bilanziert das Gebäude und seine technischen Systeme detailliert. Je nach Aufgabe können sich beide Leistungen ergänzen.
Ist die Beratung förderfähig?
Das BAFA führt die Energieberatung nach DIN V 18599 als EBN-Modul 2. Förderfähigkeit, Antragstellung und Beratungsumfang müssen vor Beginn geprüft werden.
Können auch gemischt genutzte Gebäude bewertet werden?
Ja. Je nach Nutzung und Bilanzierungsregeln kann eine getrennte Betrachtung erforderlich sein. Das BAFA verweist dabei unter anderem auf § 106 GEG.
Kann die Umsetzung begleitet werden?
Fachplanung, Angebotsprüfung, Förderung, Baubegleitung und Abschlussdokumentation können anschließend separat beauftragt werden.
Nicht nur den Energiebedarf berechnen. Die richtige Investitionsreihenfolge bestimmen.

