Startseite > Leistungen > Energieaudit DIN EN 16247-1 – VERBRÄUCHE SYSTEMATISCH ANALYSIEREN

Energieaudit DIN EN 16247-1: Verbräuche analysieren, Maßnahmen wirtschaftlich priorisieren

Wo verbraucht Ihr Unternehmen Energie, welche Verluste sind relevant und welche Maßnahmen rechnen sich tatsächlich?

energieaudit-din-en-16247-1-unternehmen-1

Energieaudits in München, Bayern und bundesweit.
Für die erste Einordnung genügen Angaben zu Unternehmen, Standorten, Energieverbrauch und bisherigem Auditstatus.

Fachlich geprüft und aktualisiert: Juli 2026

UNTERNEHMEN UND BETREIBER

Energieaudit speziell für Unternehmen und Nichtwohngebäude

Ein Energieaudit ist mehr als die Auswertung von Rechnungen. Entscheidend ist, wie Gebäude, technische Anlagen, Prozesse, Betriebszeiten und Organisation zusammenwirken.

Unternehmen verfügen häufig über umfangreiche Verbrauchsdaten, doch die Informationen liegen in unterschiedlichen Abrechnungssystemen, Zeiträumen und Zuständigkeiten. Ohne klare Bilanzgrenzen und belastbare Zuordnung bleiben Kennzahlen schwer vergleichbar.

Das Audit strukturiert diese Daten, untersucht die wesentlichen Energieeinsätze und prüft vor Ort, ob Verbrauch, Anlagenbetrieb und tatsächliche Nutzung zusammenpassen.

Typische Untersuchungsbereiche

  • Strom, Wärme, Kälte und Kraftstoffe
  • Heizung, Lüftung, Klima und Warmwasser
  • Beleuchtung und elektrische Verbraucher
  • Produktion, Druckluft und Prozessenergie
  • Gebäudehülle und Nutzung
  • Abwärme, Regelung und Betriebsführung
  • Standorte, Fuhrpark und betriebliche Mobilität

RISIKEN

Drei typische Risiken beim Energieaudit

Ist die Auditpflicht richtig eingeordnet?

Unternehmensstruktur, Nicht-KMU-Status, Gesamtendenergieverbrauch und vorhandene Managementsysteme müssen zusammen geprüft werden. Eine pauschale Betrachtung einzelner Standorte reicht nicht.

Sind die Energiedaten belastbar?

Fehlende Lastgänge, uneinheitliche Zeiträume oder nicht getrennte Verbraucher können Einsparpotenziale verzerren. Datenlücken werden deshalb sichtbar gemacht und nicht mit Scheingenauigkeit überdeckt.

Was folgt nach dem Bericht?

Eine Maßnahmenliste ohne technische Reihenfolge, Zuständigkeit und Wirtschaftlichkeit bleibt gewöhnlich liegen. Das Audit muss den nächsten sinnvollen Prüfungs- oder Umsetzungsschritt vorbereiten.

ABLAUF

Leistungsübersicht

Auditgrenzen, Standorte und Untersuchungstiefe werden vor Beginn projektbezogen festgelegt. Damit bleibt transparent, welche Bereiche untersucht werden und welche Vertiefungen zusätzlich erforderlich sind.

  • Einleitender Kontakt und Festlegung von Ziel, Umfang und Auditgrenzen
  • Auftaktgespräch mit Ansprechpartnern, Datenquellen und Zeitplan
  • Erfassung und Prüfung von Energie-, Kosten- und Betriebsdaten
  • Voranalyse von Verbrauchsentwicklung, Lastgängen und Kennzahlen
  • Vor-Ort-Begehung von Gebäuden, Anlagen und relevanten Prozessen
  • Aufstellung der Energiebilanz und wesentlichen Energieeinsätze
  • Entwicklung technisch geeigneter Einsparmaßnahmen
  • Wirtschaftlichkeitsbewertung und Priorisierung
  • Auditbericht mit Annahmen, Datenlage und Ergebnissen
  • Abschlussbesprechung mit technischen und wirtschaftlichen Prioritäten

LEISTUNGEN

Die sieben Auditphasen

DER EINSTIEG

Phase 1: Auditumfang und Bilanzgrenzen

Zu Beginn werden Unternehmensstruktur, Standorte, Energiearten, Ansprechpartner und Zielsetzung geklärt.
bisherigen Auditstatus prüfen
Gesellschaften und Standorte abgrenzen
Gesellschaften Energiearten und wesentliche Verbraucher bestimmenStandorte abgrenzen
vorhandene Managementsysteme berücksichtigen
erforderliche Begehungen festlegen
zusätzliche Messungen oder Vertiefungen abgrenzen

Energieaudit
AUFTAKT

Phase 2: Datenanforderung und Verantwortlichkeiten

Im Auftaktgespräch werden Datenquellen, Zuständigkeiten, Betriebszeiten und Besonderheiten des Unternehmens abgestimmt.
Energieabrechnungen anfordern
Stromlastgänge und Zählerdaten erfassen
Anlagen- und Maschinenlisten zusammenstellen
Betriebs- und Produktionszeiten aufnehmen
geplante Investitionen und Umbauten berücksichtigen
Ansprechpartner und Zeitplan festlegen
VORANALYSE

Phase 3: Verbrauchsstruktur und Voranalyse

Die vorhandenen Daten werden auf Vollständigkeit, Plausibilität und zeitliche Vergleichbarkeit geprüft.
Verbrauchsentwicklung untersuchen
Energie- und Kostenstruktur aufteilen
Grundlasten und Lastspitzen erkennen
Verbräuche Standorten und Anlagen zuordnen
Datenlücken dokumentieren
Begehung fachlich vorbereiten
Energieaudit 3
Energieaudit-4
VOR ORT

Phase 4: Begehung von Gebäuden und Anlagen

Die Begehung gleicht Verbrauchsdaten mit Anlagenzustand, Nutzung und tatsächlicher Betriebsweise ab.
wesentliche Energieeinsätze aufnehmen
Anlagenzustand und Regelung prüfen
Betriebszeiten und Teillastbetrieb untersuchen
Gespräche mit Technik und Facility Management führen
erkennbare Verluste dokumentieren
technische Verbesserungsmöglichkeiten erfassen
ANALYSE

Phase 5: Energiebilanz und technische Bewertung

Die Energieverbräuche werden nach Energieträgern, Standorten, Gebäuden, Anlagen und Prozessen gegliedert.
Energiebilanz erstellen
wesentliche Energieeinsätze bestimmen
Kennzahlen und Vergleichswerte entwickeln
TGA und betriebliche Anlagen bewerten
Abwärme- und Lastmanagementpotenziale untersuchen
zusätzlichen Messbedarf einordnen
Energieaudit Begehung von Gebäuden und Anlagen
Energieaudit Maßnahmen und Wirtschaftlichkeit
MASSNAHMEN

Phase 6: Maßnahmen und Wirtschaftlichkeit

Technisch geeignete Maßnahmen werden nach Einsparwirkung, Investition, Betriebsfolgen und notwendiger Planungstiefe bewertet.
Energieeinsparung berechnen
Investitionskosten einordnen
Energiekosteneinsparung ermitteln
Amortisation und Nutzungsdauer bewerten
technische Abhängigkeiten darstellen
Maßnahmen priorisieren
Förderansätze und notwendige Fachplanung benennen
ABSCHLUSS

Phase 7: Auditbericht und Ergebnisbesprechung

Der Bericht dokumentiert Auditgrenzen, Datengrundlage, Energiebilanz, Einsparmaßnahmen, Annahmen und Wirtschaftlichkeit.
normgerechten Auditbericht erstellen
Maßnahmenübersicht zusammenstellen
Prioritäten und Datenlücken erläutern
Ergebnisse mit den Verantwortlichen besprechen
Prüfung von Aufmaßen, Rechnungen und Nachträgen
nächste Prüfungs- und Planungsschritte festlegen
Grundlage für interne Investitionsentscheidungen schaffen
Auditbericht und Ergebnisbesprechung

WAS IST WICHTIG

Auditpflicht, EnEfG und Managementsysteme sauber unterscheiden

Nicht-KMU mit einem durchschnittlichen Gesamtendenergieverbrauch von weniger als 7,5 GWh pro Jahr müssen grundsätzlich mindestens alle vier Jahre ein Energieaudit nach dem EDL-G durchführen, sofern keine gesetzliche Freistellung durch ein anerkanntes Energie- oder Umweltmanagementsystem greift.

Bis 500.000 kWh pro Jahr kann die Bagatellschwellenregelung relevant sein. Über 7,5 GWh pro Jahr verlangt das EnEfG grundsätzlich die Einrichtung eines Energie- oder Umweltmanagementsystems. Über 2,5 GWh pro Jahr können zusätzlich veröffentlichungspflichtige Umsetzungspläne für wirtschaftlich identifizierte Maßnahmen erforderlich sein.

Bei einem durchschnittlichen Gesamtendenergieverbrauch von mehr als 2,5 GWh können zusätzlich Umsetzungspläne für wirtschaftlich identifizierte Endenergieeinsparmaßnahmen erforderlich sein.

Rechtsstand dieser Seitenerstellung: Juli 2026. Maßgeblich bleiben EDL-G, EnEfG und die jeweils aktuellen BAFA-Hinweise.

Die konkrete Verpflichtung hängt von Unternehmensstruktur, Beteiligungen, Verbrauch, Betrachtungszeitraum und vorhandenen Managementsystemen ab. Eine pauschale Einordnung nur anhand eines Standorts reicht häufig nicht aus.

WAS IST WICHTIG

Datenqualität entscheidet über die Aussagekraft.

Ein Energieaudit kann nur so belastbar sein wie seine Datengrundlage. Energieabrechnungen, Lastgänge, Zählerstrukturen, Betriebszeiten und Anlageninformationen müssen zeitlich und sachlich zusammenpassen.

Fehlende Daten schließen ein Audit nicht automatisch aus. Sie müssen jedoch transparent dokumentiert und fachlich eingeordnet werden. Wo zusätzliche Messungen sinnvoll sind, wird der Bedarf vor einer vertieften Bewertung benannt.

Typische Startunterlagen

  • Energieabrechnungen der letzten drei Jahre
  • Stromlastgänge und Zählerlisten
  • Standort- und Flächenübersichten
  • Anlagen- und Maschinenlisten
  • technische Datenblätter
  • Betriebs- und Produktionszeiten
  • Fuhrpark- und Kraftstoffdaten
  • frühere Energieaudits
  • vorhandene Monitoringdaten
  • geplante Investitionen

SCHNITTSTELLEN

Schnittstellen, die beim Energieaudit geklärt werden müssen

Audit und Unternehmensstruktur

Gesellschaften, Standorte, Beteiligungen, Verbrauchsgrenzen und Verantwortlichkeiten.

Audit und technische Gebäudeausrüstung

Anlagenzustand, Leistung, Regelung, Systemtemperaturen, Hydraulik und Betriebsweise.

Audit und betriebliche Prozesse

Produktionszeiten, Teillastbetrieb, Prozesswärme, Prozesskälte, Druckluft und Abwärme.

Audit und EnEfG

Managementsysteme, Umsetzungspläne, Wirtschaftlichkeitsbewertung und Abwärmeanforderungen.

Audit und Förderung

Anlagenzustand, Leistung, Regelung, Förderfähigkeit, Antragstiming, technische Mindestanforderungen und Nachweise., Hydraulik und Betriebsweise.

Audit und Umsetzung

Detailprüfung, Fachplanung, Ausschreibung, Verantwortlichkeiten, Monitoring und Erfolgskontrolle.

So entsteht keine Sammlung einzelner Wohnungslösungen, sondern ein technisch durchgängiges Gebäudekonzept.

IHR ERGEBNIS

Auditbericht mit klarer Maßnahmenlogik

ganzheitlich

Durchblick

> nachvollziehbare Auditgrenzen
> strukturierte Energiedaten
> transparente Verbrauchsaufteilung
> wesentliche Energieeinsätze

nachhaltig

Klarheit

> technisch beschriebene Maßnahmen
> Energie- und Kosteneinsparungen
> Wirtschaftlichkeitsbewertung
> erkennbare Daten- und Planungsbedarfe

praezise

Sicherheit

> Priorisierung nach Wirkung und Aufwand
> Empfehlungen für Investition und Planung
> Grundlage für interne Abstimmungen
> nächste Schritte für die Umsetzung

Die Unterlagen sollen nicht nur formal vollständig sein. Sie müssen von Geschäftsführung, technischen Verantwortlichen und weiteren Beteiligten tatsächlich verwendet werden können.

ZIELGRUPPEN

Für wen das Energieaudit geeignet ist

Unternehmen und Betreiber

Für die systematische Bewertung von Energieverbräuchen, Anlagen und betrieblichen Maßnahmen.

Eigentümer von Nichtwohngebäuden

Für eine technische Grundlage vor Sanierung, Modernisierung oder Erneuerung der Gebäudetechnik.

Unternehmensgruppen

Für mehrere Gesellschaften, Standorte und gemeinsame Auditgrenzen.

Produktion und Gewerbe

Für Prozessenergie, Druckluft, Wärme, Kälte, Abwärme und anspruchsvolle Betriebsabläufe.

Organisationen mit Auditpflicht

Für einen nachvollziehbaren Bericht, der gesetzliche Anforderungen und Maßnahmenplanung verbindet.

KMU mit freiwilligem Audit

Für Unternehmen, die Energiekosten untersuchen und Investitionen fachlich vorbereiten möchten.

ABLAUF

So läuft die Zusammenarbeit ab

Grundlagen klären

Unternehmensstruktur, Standorte, Anlass, Auditstatus und Verbrauchsgrößen werden eingeordnet.

TGA und Schallschutz

Körperschall, Fließgeräusche, Pumpen, Außengeräte, Rohrbefestigungen und Installationswände.

Grundlagen klären

Unternehmensstruktur, Standorte, Anlass, Auditstatus und Verbrauchsgrößen werden eingeordnet.

TGA und Schallschutz

Körperschall, Fließgeräusche, Pumpen, Außengeräte, Rohrbefestigungen und Installationswände.

ZUSAMMENARBEIT

Auditumfang projektbezogen festlegen

Nicht jedes Unternehmen benötigt dieselbe Untersuchungstiefe. Anzahl der Standorte, Datenqualität, Anlagenstruktur und betriebliche Prozesse bestimmen den tatsächlichen Aufwand.

Vor Projektbeginn wird geklärt

  • welche Gesellschaften und Standorte erfasst werden
  • welche Energiearten relevant sind
  • welche Anlagen und Prozesse vertieft werden
  • welche Begehungen erforderlich sind
  • welche Daten bereits vorliegen
  • ob zusätzliche Messungen erforderlich werden können

Klare Leistungsabgrenzung

Das Energieaudit ersetzt keine vollständige Fachplanung.

Zusätzliche Messungen, Anlagenplanung, Förderanträge, Ausschreibung, Angebotsprüfung oder Baubegleitung werden bei Bedarf gesondert vereinbart.

So bleibt transparent, welche Ergebnisse das Audit liefert und welche Leistungen für die Umsetzung anschließen.

WARUM WIR​

Warum BBP Engineering

Im Wohnungsbau reicht es nicht, eine Anlage rechnerisch auszulegen. Sie muss in den Grundriss passen, schalltechnisch funktionieren, brandschutztechnisch ausführbar bleiben und über viele Wohnungen hinweg wirtschaftlich umgesetzt werden können.

Ich verbinde TGA-Planung mit Erfahrung in Baukonstruktion, Energieberatung, Projektsteuerung und Ausführung. Dadurch werden nicht nur Anlagen geplant, sondern auch die Schnittstellen geprüft, an denen später Umplanung, Nachträge und Verzögerungen entstehen.

ganzheitlich

versiert

BBP Engineering verbindet Energieaudit, TGA-Verständnis, DIN V 18599, Gebäudebewertung, Förderlogik und technische Projektbearbeitung.

nachhaltig

gründlich

Verbrauchsdaten werden nicht isoliert bewertet. Gebäude, Anlagen, Nutzung, Prozesse, Wirtschaftlichkeit und Umsetzung werden zusammengeführt.

praezise

routiniert

Risiken werden nicht durch Versprechen reduziert, sondern durch geordnete Prüfung, nachvollziehbare Annahmen und eine klare Maßnahmenlogik.

Technische Qualität statt Berichtsroutine

Energieauditor nach DIN EN 16247-1
Energieeffizienz-Experte für Wohn- und Nichtwohngebäude
Master of Engineering
Sachverständiger für Instandhaltung von Rohrleitungssystemen
über 30 Jahre Erfahrung im Bauwesen
Dozent und Mitglied im Prüfungsausschuss der HWK München und Oberbayern
Mitglied im GIH und VDI

BEKANNT AUS

Bewertungen bei Google

FAQ – Häufige Fragen zum Energieaudit

BERIET FÜR DEN NÄCHSTEN SCHRITT?

Bitte geben Sie Ihren Vornamen ein.
This field is required.
Bitte geben Sie Ihren Nachnamen ein.
This field is required.
Bitte geben Sie Ihre Telefonnummer ein (optional).
This field is required.
Bitte geben Sie den Namen Ihres Unternehmens ein (optional).
This field is required.
Bitte schildern Sie Ihr Anliegen oder Ihre Anfrage.
This field is required.
Bitte beantworten Sie die Frage.
This field is required.
Ich stimme der Verarbeitung meiner personenbezogenen Daten zu.
This field is required.

Nach oben scrollen
Cookie Consent mit Real Cookie Banner