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Hydraulischer Abgleich nach Verfahren B

Reicht es, an einigen Ventilen zu drehen?

Energieaudit nach DIN EN 16247-1 für Unternehmen

Fachlich geprüft und aktualisiert: Juli 2026

Typische Ausgangssituationen

Ventile werden pauschal eingestellt

Einige Standardwerte ersetzen keine raumweise Ermittlung der erforderlichen Heizleistungen und Volumenströme.

Die Heizlast fehlt

Ohne raumweise Heizlast kann Verfahren B nicht nachvollziehbar berechnet und dokumentiert werden.

Berechnung und Umsetzung werden verwechselt

Einstellwerte müssen anschließend durch ein geeignetes Fachunternehmen an Ventilen, Reglern und Pumpen umgesetzt werden.

Bestandteile des Verfahrens B

Je nach Anlagensystem umfasst die Leistung:

  • raumweise Heizlastberechnung
  • Erfassung vorhandener Heizflächen
  • Bestimmung der Heizflächenleistung
  • Festlegung geeigneter Systemtemperaturen
  • Ermittlung der Raum- und Heizkörpervolumenströme
  • Ventilauslegung und Einstellwerte
  • Strang- und Differenzdruckbetrachtung
  • Pumpeneinstellung
  • Dokumentation
  • VdZ-Bestätigung im vereinbarten Umfang.

Wann wird Verfahren B benötigt?

  • bei förderbezogenen Maßnahmen
  • beim Austausch des Wärmeerzeugers
  • bei Wärmepumpen
  • bei größeren Wohngebäuden
  • bei Änderungen der Heizflächen
  • bei Fußbodenheizungen
  • bei ungleichmäßig warmen Räumen
  • bei Strömungsgeräuschen
  • bei zu hohen Vorlauftemperaturen
  • zur fachgerechten Optimierung einer Heizungsanlage.

Das GEG verlangt bei neuen wassergeführten Heizungsanlagen in Gebäuden mit mindestens sechs Wohnungen oder sonstigen selbstständigen Nutzungseinheiten einen hydraulischen Abgleich zur Inbetriebnahme.

Berechnung und Umsetzung sind zwei Schritte

BBP Engineering ermittelt die fachlichen Grundlagen und Einstellwerte. Die tatsächliche Einstellung an Ventilen, Reglern und Pumpen erfolgt durch ein geeignetes Fachunternehmen, sofern sie nicht ausdrücklich als Leistung vereinbart wurde.

Diese Trennung verhindert das beliebte Missverständnis, ein PDF habe bereits sämtliche Thermostatventile im Gebäude eigenständig eingestellt.

Ergebnis

  • raumweise Heizlast
  • Heizflächenbewertung
  • festgelegte Systemtemperaturen
  • erforderliche Volumenströme
  • Ventil- und Einstellwerte
  • Pumpenanforderungen
  • Berechnungsdokumentation
  • VdZ-Unterlagen im vereinbarten Umfang.

Ablauf

1. Bestandsdaten erfassen

Heizflächen, Ventile, Systemtemperaturen, Verteilnetz und vorhandene Unterlagen werden aufgenommen.

2. Heizlast und Heizflächen prüfen

Raumleistungen und verfügbare Heizflächenleistungen werden aufeinander abgestimmt.

3. Volumenströme berechnen

Ventile, Stränge, Differenzdruck und Pumpenanforderungen werden technisch bestimmt.

4. Einstellwerte dokumentieren

Fachunternehmen erhalten die erforderlichen Werte und Nachweise für die praktische Umsetzung.

Abgrenzung der Leistung

BBP Engineering berechnet und dokumentiert die Einstellwerte. Die praktische Einstellung an Ventilen, Reglern und Pumpen erfolgt durch ein geeignetes Fachunternehmen, sofern sie nicht ausdrücklich mitbeauftragt wird.

WARUM WIR​

Warum BBP Engineering

ganzheitlich

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BBP Engineering verbindet Baupraxis, TGA-Verständnis, Energieberatung, DIN V 18599, Energieaudit, LCA/QNG/KFN, Förderlogik und Nachweisführung.

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Dadurch werden gewerbliche Gebäude nicht nur rechnerisch bewertet, sondern technisch eingeordnet: mit Blick auf Bestand, Nutzung, Anlagentechnik, Förderung, Wirtschaftlichkeit, Ausführung und Dokumentation.

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Das reduziert keine Risiken durch Versprechen, sondern durch geordnete Prüfung, klare Schnittstellen und belastbare Entscheidungsgrundlagen.

Persönlich verantwortlich für die technische Qualität

über 30 Jahre Erfahrung im Bauwesen
Energieauditor und Energieeffizienz-Experte für Wohn- und Nichtwohngebäude
Dozent und Mitglied im Prüfungsausschuss der HWK München und Oberbayern

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Fachlich verantwortet von Dmitri Berdnikow, M.Eng.

Gebäudeenergieberater für Wohn- und Nichtwohngebäude, Energieauditor nach DIN EN 16247-1, Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung sowie Dozent und Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Über 30 Jahre Erfahrung im Bauwesen und mehr als 100 bearbeitete Projekte.

Mehr über BBP Engineering und Dmitri Berdnikow

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Verfahren A und B?

Verfahren A arbeitet stärker mit vereinfachten Ansätzen. Verfahren B verwendet eine raumweise Heizlast sowie eine detailliertere Ermittlung der Volumenströme und Einstellwerte.

Muss das Gebäude besichtigt werden?

Bei Bestandsgebäuden ist eine Bestandsaufnahme häufig erforderlich, insbesondere wenn Heizflächen, Ventile oder Anlagenunterlagen nicht vollständig dokumentiert sind.

Ist der hydraulische Abgleich förderfähig?

Er kann im Zusammenhang mit förderfähigen Heizungs- oder Optimierungsmaßnahmen relevant sein. Die aktuell geltenden Programmbedingungen müssen vor Beauftragung geprüft werden.

Kann Verfahren B ohne Heizlastberechnung erstellt werden?

Eine raumweise Heizlast ist ein zentraler Bestandteil des Verfahrens B.

Volumenströme berechnen, statt Ventile zu erraten

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