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Heizlastberechnung nach DIN EN 12831-1

Reicht die bisherige Kesselleistung aus, um eine Wärmepumpe auszulegen?

Energieaudit nach DIN EN 16247-1 für Unternehmen

Fachlich geprüft und aktualisiert: Juli 2026

Typische Ausgangssituationen

Die alte Kesselleistung dient als Schätzung

Installierte Heizleistungen enthalten häufig erhebliche Reserven und sind keine belastbare Grundlage für eine Wärmepumpe.

Raumleistungen und Heizflächen sind unklar

Ohne raumweise Werte lassen sich Heizkörper, Fußbodenheizung und Volumenströme nicht fachgerecht auslegen.

Die Wärmepumpe droht falsch dimensioniert zu werden

Eine Über- oder Unterdimensionierung beeinträchtigt Effizienz, Betrieb und Investitionssicherheit.

Wofür wird die Heizlast benötigt?

  • Auslegung einer Wärmepumpe
  • Dimensionierung eines Heizkessels
  • Prüfung vorhandener Heizkörper
  • Auslegung einer Fußbodenheizung
  • Ermittlung erforderlicher Raumleistungen
  • Festlegung von Systemtemperaturen
  • hydraulischer Abgleich nach Verfahren B
  • Planung energetischer Sanierungen
  • Prüfung von Heizungsangeboten.

Was wird berechnet?

Für jeden Raum werden unter anderem berücksichtigt:

  • Geometrie und Flächen
  • Außenbauteile
  • Wärmedurchgangskoeffizienten
  • angrenzende Bereiche
  • Norm-Außentemperatur
  • gewünschte Raumtemperatur
  • Transmissionswärmeverluste
  • Lüftungswärmeverluste
  • gegebenenfalls Wiederaufheizleistung
  • relevante Randbedingungen der Nutzung.

Aus den Raumwerten ergibt sich die Gebäudeheizlast.

Benötigte Unterlagen

Hilfreich sind:

  • Grundrisse und Schnitte
  • Bauteilaufbauten
  • Baujahr und Sanierungsstand
  • Fensterdaten
  • Angaben zu Raumtemperaturen
  • Lüftungskonzept
  • vorhandene Heizflächen
  • frühere energetische Berechnungen.

Fehlende Daten müssen nachvollziehbar erhoben oder angesetzt werden. Ein Online-Rechner mit Wohnfläche und Baujahr reicht für eine Fachplanung nicht aus. Er liefert eine Zahl. Zahlen sind bekanntlich geduldig, Heizkörper im Januar eher nicht.

Ergebnis

Sie erhalten je nach Auftrag:

  • Raumheizlasten
  • Gebäudeheizlast
  • Berechnungsgrundlagen
  • Dokumentation der Randbedingungen
  • Grundlage für Wärmeerzeugerauslegung
  • Grundlage für Heizflächenprüfung
  • Grundlage für hydraulischen Abgleich
  • Hinweise auf fehlende Gebäudedaten.

Ablauf

1. Unterlagen und Bestand

Geometrie, Bauteile, Fenster, Temperaturen, Lüftung und Sanierungsstand werden erfasst.

2. Raumweise Berechnung

Transmissions- und Lüftungswärmeverluste werden für jeden Raum nach den festgelegten Randbedingungen ermittelt.

3. Plausibilisierung

Ergebnisse werden mit Nutzung, Bestand, Heizflächen und gegebenenfalls Verbrauchsdaten abgeglichen.

4. Dokumentation

Sie erhalten Raum- und Gebäudeheizlast als Grundlage für Wärmeerzeuger, Heizflächen und hydraulischen Abgleich.

Abgrenzung der Leistung

Die Heizlast ist eine zentrale Planungsgrundlage, aber noch keine vollständige Wärmepumpen- oder Heizflächenplanung. Warmwasser, Betriebsweise und Systemtemperaturen sind zusätzlich zu berücksichtigen.

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Dadurch werden gewerbliche Gebäude nicht nur rechnerisch bewertet, sondern technisch eingeordnet: mit Blick auf Bestand, Nutzung, Anlagentechnik, Förderung, Wirtschaftlichkeit, Ausführung und Dokumentation.

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Persönlich verantwortlich für die technische Qualität

über 30 Jahre Erfahrung im Bauwesen
Energieauditor und Energieeffizienz-Experte für Wohn- und Nichtwohngebäude
Dozent und Mitglied im Prüfungsausschuss der HWK München und Oberbayern

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Fachlich verantwortet von Dmitri Berdnikow, M.Eng.

Gebäudeenergieberater für Wohn- und Nichtwohngebäude, Energieauditor nach DIN EN 16247-1, Fachplaner für technische Gebäudeausrüstung sowie Dozent und Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Über 30 Jahre Erfahrung im Bauwesen und mehr als 100 bearbeitete Projekte.

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Häufige Fragen

Warum ist die raumweise Berechnung wichtig?

Die Gesamtleistung allein zeigt nicht, wie viel Wärme jeder Raum benötigt. Für Heizkörper, Fußbodenheizung und Volumenströme werden Raumwerte benötigt.

Kann die Heizlast aus dem Energieverbrauch abgeleitet werden?

Verbrauchswerte können zur Plausibilisierung dienen, ersetzen jedoch nicht automatisch eine normative Berechnung. Nutzerverhalten, Witterung und Anlagenverluste beeinflussen den Verbrauch.

Wird damit automatisch die Wärmepumpe ausgelegt?

Die Heizlast ist eine wesentliche Grundlage. Zusätzlich sind unter anderem Systemtemperaturen, Wärmeverteilung, Warmwasser, Betriebsweise und gegebenenfalls Sperrzeiten zu berücksichtigen.

Gehört der hydraulische Abgleich dazu?

Die Heizlast ist eine Grundlage des Verfahrens B. Ventileinstellungen, Volumenströme, Pumpeneinstellung und Dokumentation sind zusätzliche Leistungen.

Erst die Heizlast. Dann Wärmeerzeuger und Heizflächen.

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